Wärmepumpe in St.Gallen und der Ostschweiz – effizient heizen mit Umweltwärme
Eine Wärmepumpe holt den grössten Teil ihrer Energie gratis aus der Umwelt – aus der Luft, dem Erdreich, dem Grundwasser oder einem Eisspeicher. Welche Quelle zu Ihrem Haus passt, hängt von Grundstück, Wärmebedarf und Nachbarschaft ab. Wir klären das mit Ihnen vor Ort und empfehlen, was sich für Sie wirklich rechnet.
Für ein Einfamilienhaus rechnet EnergieSchweiz mit Vollkosten von CHF 45'000 bis 60'000 (Luft/Wasser) bis CHF 55'000 bis 80'000 (Erdsonde); der Kanton St.Gallen unterstützt Sie mit CHF 2'800 beziehungsweise CHF 6'000. Das Fördergesuch stellen wir mit Ihnen – rechtzeitig vor Baubeginn.
Auf einen Blick
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Vier Wärmequellen – Aussenluft, Erdsonde, Grundwasser und Eisspeicher aus einer Hand
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Förderung – CHF 2'800 (Luft/Wasser) bzw. CHF 6'000 (Erdsonde) bis 20 kWth im Kanton St.Gallen
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Lange Lebensdauer – Wärmepumpe mindestens 20 Jahre, Erdsonde rund 50 Jahre
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Wir erledigen den Papierkram – Lärmschutznachweis, Bewilligung und Fördergesuch
Vier Wärmequellen – eine passt zu Ihrem Haus
Ob sich Luft, Erde, Wasser oder Eis eignet, entscheiden Platz, Wärmebedarf und was an Ihrem Standort erlaubt ist.
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Aussenluft
Ohne Bohrung, schnell installiert.
Die häufigste Lösung in der Ostschweiz. Sie arbeitet zuverlässig bis –20 °C und lässt sich aussen, innen oder als Splitgerät aufstellen. In dichten Quartieren planen wir sie besonders leise.
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Erdsonde
Konstante Wärme aus der Tiefe.
Braucht bis zu einem Drittel weniger Strom als die Luft/Wasser-Wärmepumpe und kühlt im Sommer sanft mit. Ideal bei höherem Wärmebedarf – sofern an Ihrem Standort gebohrt werden darf.
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Grundwasser
Die effizienteste Variante.
Wo genügend Grundwasser in geringer Tiefe vorhanden ist, erreicht sie die höchste Effizienz. Sie lohnt sich vor allem bei grösseren Gebäuden oder bestehenden Brunnen.
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Eisspeicher
Wenn nicht gebohrt werden darf.
Ein erdverlegter Wassertank, dem die Wärmepumpe Wärme entzieht, bis das Wasser gefriert. Die Alternative, wenn weder Erdsonde noch Aussengerät in Frage kommen.
Weitere Quellen, die wir erschliessen
Neben den vier oben beschriebenen Quellen baut die Fürer AG auch diese beiden Varianten.
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Erde
Sole/Wasser-Wärmepumpe mit Erdregister
Eine Sole-Wasser-Wärmepumpe nutzt die Erdwärme als Wärmequelle, um ein Gebäude mit Wärme zu versorgen. Die Erdregister werden horizontal ca. 1.2 m unter Terrain verlegt. Im Betrieb sorgt eine eingebaute Sole-Umwälzpumpe für die Umwälzung des Wasser/Glykol-Gemischs und leitet die Energie aus dem Erdreich an einen Wärmeübertrager, den Verdampfer weiter. Dieses System eignet sich zum Heizen. Für den Einbau eines Erdregisters wird ein grosses Grundstück benötigt. Eine Verlegung unter dem Gebäude ist nicht möglich, da ein Grossteil der erneuerbaren Energie die Sonne liefert.
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Wasser
See- / Flusswasser
Das Seewasser wird in der Tiefe am Seegrund über eine mehrere hundert Meter lange Leitung über einen Ansaugkorb in die Energiezentrale transportiert. Dort entzieht eine Wärmepumpe dem Wasser Wärme und gibt sie mithilfe eines Energiehubs als Heizenergie ab. Dieses System eignet sich hervorragend zum Heizen und Kühlen (free cooling oder natural cooling). Das Prinzip selbst ist allerdings nicht Neues: Bereits seit 1937 wird das Zürcher Rathaus mittels einer Wärmepumpe betrieben, welche die Wärmeenergie der Limmat entzieht. Die Fürer AG hat für die Wagenkontrollhalle der SBB in Rorschach eine Seewaaser-Wärmepumpenanlage gebaut.
Was Ihre Wärmepumpe effizient macht
Nicht das Fabrikat entscheidet über Ihre Stromrechnung, sondern die Temperatur, mit der Ihr Haus beheizt wird.
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Tiefe Vorlauftemperatur
Jedes Grad weniger spart rund 2 bis 3 Prozent Strom. Deshalb legen wir die Wärmeabgabe in Ihrem Haus so tief wie möglich aus. -
Heizkörper statt Bodenheizung
Auch im Altbau funktioniert die Wärmepumpe: Oft genügt es, einzelne zu kleine Heizkörper zu ersetzen – ein Umbau auf Bodenheizung ist selten nötig. -
Bis 26 °C im Alltag
Unsere Anlagen erreichen über weite Teile der Heizperiode Vorlauftemperaturen bis hinunter zu 26 °C – das spart Ihnen jedes Jahr Geld.
Was kostet eine Wärmepumpe?
Für ein Einfamilienhaus nennt EnergieSchweiz Vollkosten von CHF 45'000 bis 60'000 für die Luft/Wasser-Wärmepumpe und CHF 55'000 bis 80'000 für die Erdsonde. Die Erdsonde kostet mehr in der Anschaffung, ist über zwanzig Jahre gerechnet aber pro Jahr günstiger (CHF 4'090 gegenüber CHF 4'344).
Die Bandbreite entsteht in Ihrem Haus: Hydraulik, Heizkörper, Warmwasser, Elektroanschluss, Rückbau von Kessel und Öltank, Erdarbeiten und Schallschutz. Unsere Offerte weist jede Position einzeln aus, damit Sie sehen, wofür Sie bezahlen.
Alle Beträge mit Quelle finden Sie unter Zahlen und Förderung.
Förderung und Bewilligung – wir kümmern uns darum
Damit Ihr Projekt ohne Umwege bewilligt und gefördert wird, übernehmen wir die nötigen Nachweise.
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Förderbeitrag sichern
Der Kanton St.Gallen zahlt CHF 2'800 bzw. CHF 6'000 bis 20 kWth, grössere Anlagen mehr. Wichtig: Das Gesuch muss vor Baubeginn eingereicht sein – wir stellen es mit Ihnen rechtzeitig. -
Leise für die Nachbarn
Nachts gelten am Fenster des Nachbarn 45 dB(A). Mit dem richtigen Standort, einem leisen Gerät oder der Innenaufstellung erfüllen wir das – den Nachweis erstellen wir für Sie. -
Erdsonde bewilligen
Ob gebohrt werden darf, zeigt die Erdwärmesondenkarte des Kantons. Wir klären das vor der Offerte und holen die Bewilligung beim Amt für Wasser und Energie ein.
So läuft Ihr Wärmepumpen-Projekt ab
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Beratung vor Ort
Wir schauen uns Wärmebedarf, Heizkörper, Platz und Umgebung an – und klären, welche Wärmequelle bei Ihnen möglich ist.
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Empfehlung und Offerte
Sie erhalten einen klaren Vorschlag zu Wärmequelle, Leistung, Warmwasser und Schallschutz – mit allen Positionen einzeln ausgewiesen.
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Bewilligung und Förderung
Energienachweis, Lärmschutznachweis, bei Erdsonden die Bohrbewilligung und das Fördergesuch vor Baubeginn – das erledigen wir.
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Bestellung und Termine
Wir koordinieren Lieferung, Elektriker, Baumeister und bei Bedarf die Bohrfirma.
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Einbau
Erdarbeiten oder Bohrung, Montage und Anschluss – im Einfamilienhaus in wenigen Tagen.
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Inbetriebnahme
Einregulierung, Einführung und Dokumentation. Nach der Abschlussmeldung wird Ihr Förderbeitrag ausbezahlt.
Wärmepumpen-Projekte aus der Region
Vom Einfamilienhaus bis zum Gewerbepark – eine Auswahl unserer Wärmepumpen-Anlagen.
Mehr dazu im Ratgeber
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Luft/Wasser oder Erdsonde?
Die Systeme im Vergleich – Kosten, Lärm und Bewilligung.
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Wärmepumpe im Altbau
Was mit Heizkörpern geht und wie Sie es selbst testen.
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Heizungsersatz im Kanton St.Gallen
Vorschriften, Ablauf und Kosten beim Heizungsersatz.
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Fördergelder in der Ostschweiz
Die Förderbeiträge der Ostschweizer Kantone im Vergleich.
Ihre Ansprechperson
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Ralf Metzger
Abteilungsleiter Heizung und Kälte; Projektleiter Heizung und Kälte
Projektleiter Heizung
Gebäudetechnikplaner EFZ
Häufige Fragen
Ja, wenn Ihr Heizsystem mit einer moderaten Vorlauftemperatur auskommt – ideal sind 50 °C oder weniger. Oft genügt es, einzelne zu kleine Heizkörper durch grössere zu ersetzen. Ein Umbau auf Bodenheizung ist selten nötig. Wir prüfen das bei Ihnen vor Ort.
Entscheidend ist nicht der Katalogwert, sondern was am Fenster der Nachbarn ankommt: In der Wohnzone gelten nachts 45 dB(A). Mit dem richtigen Aufstellungsort, einem leisen Gerät, der Innenaufstellung oder einem Nachtmodus halten wir das ein – und erstellen den Nachweis für Sie.
Nein. Die Erdwärmesondenkarte des Kantons zeigt, wo Bohrungen erlaubt sind, wo es eine Vorabklärung braucht und wo sie nicht zulässig sind. Wir klären das vor der Systemempfehlung und holen die Bewilligung ein.
EnergieSchweiz nennt Vollkosten von CHF 45'000 bis 60'000 für eine Luft/Wasser-Wärmepumpe und CHF 55'000 bis 80'000 für eine Erdsonden-Anlage. Wie viel es bei Ihnen kostet, hängt vor allem von Heizkörpern, Warmwasser, Elektroanschluss und Rückbau der alten Anlage ab. Unsere Offerte weist jede Position einzeln aus.
Der Kanton St.Gallen zahlt CHF 2'800 für eine Luft/Wasser-Wärmepumpe und CHF 6'000 für eine Erdsonden- oder Grundwasser-Wärmepumpe, jeweils bis 20 kWth; grössere Anlagen erhalten mehr. Das Gesuch muss vor Baubeginn eingereicht sein – wir kümmern uns darum.
Ja. Mit einer Erdsonde lässt sich Ihr Haus im Sommer sanft kühlen – es läuft nur die Umwälzpumpe. Auch Luft/Wasser-Anlagen können kühlen, wenn Gerät und Wärmeabgabe dafür ausgelegt sind. Wir planen das auf Wunsch gleich mit.
Sehr gut. Wenn beide aufeinander abgestimmt sind, heizt Ihre Wärmepumpe möglichst oft mit eigenem Solarstrom. Wir planen und installieren beides aus einer Hand – inklusive Anmeldung beim Netzbetreiber.
Ihr Vorhaben in guten Händen
Aussenluft, Erdsonde, Grundwasser oder Eisspeicher? Die Antwort liegt bei Ihrem Gebäude. Wir klären vor Ort, was möglich ist, und legen Ihnen eine Offerte mit einzeln ausgewiesenen Positionen vor. Telefon 071 858 20 10.
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