Auf einen Blick

  • Publizierte Objekte aus Produktion, Werkzeug- und Maschinenbau, Lebensmittelverarbeitung, Detailhandel, Logistik, Handel und Automobilgewerbe
  • Standorte in St.Gallen, Wittenbach, Niederuzwil, Rorschacherberg, Widnau, Arbon und Egnach
  • Kälte als Kernthema: Gewerbe- und Prozesskälte im Detailhandel und in der Lebensmittelverarbeitung
  • Betriebsunterbruch ist der grösste Kostenfaktor – teurer als jede Differenz im Offertpreis

Projekte in Gewerbe und Industrie

Produktions-, Logistik-, Büro- und Verkaufsbauten, die die Fürer AG ausgeführt hat.

Was unterscheidet gewerbliche und industrielle Gebäudetechnik?

Gewerbliche und industrielle Gebäudetechnik dient dem Prozess, nicht dem Komfort. Daraus folgen fünf Unterschiede: Prozesskälte, hohe Volumenströme, Wärmerückgewinnung als Wirtschaftlichkeitsfaktor, der Betriebsunterbruch als Kostenrisiko und – in der Lebensmittelverarbeitung – das Lebensmittelrecht.

  • Prozesskälte statt Komfortkühlung

    In einem Bürogebäude hält die Kälteanlage den Raum angenehm; in einer Lebensmittelverarbeitung hält sie die Ware verkehrsfähig, in einer Produktion die Toleranzen eines Bearbeitungsprozesses. Ausfallzeiten sind dort nicht unangenehm, sondern teuer – Ware verdirbt, Chargen fallen aus. Danach richten sich Auslegung, Redundanz und Kundendienst. Siehe Kältetechnik.
  • Hohe Volumenströme

    Produktions- und Verkaufsflächen brauchen Luftmengen, die im Wohnbau nicht vorkommen. Die neue Lüftungsnorm bemisst die Luftqualität am CO₂-Gehalt und rechnet mit realistischeren Werten für die Aussenluft; für die Zuluft verlangt sie feinere Filter als früher. In Produktionsbereichen kommen prozessbedingte Lasten dazu: Wärme, Feuchte, Stäube, Dämpfe.
  • Wärmerückgewinnung

    Wo grosse Luftmengen bewegt und gleichzeitig Kälte erzeugt wird, fällt so viel Abwärme an, dass sich ihre Nutzung lohnt – für Raumheizung, Warmwasser oder Prozesswärme. Wer eine Kälteanlage ohne Konzept für die Wärmerückgewinnung plant, verschenkt den grössten Effizienzhebel eines Gewerbebaus.
  • Betriebsunterbruch als Kostenrisiko

    Ein Tag Produktionsstillstand kostet in der Regel mehr als die Differenz zwischen zwei Offerten. Deshalb gehören bei Umbauten Etappierung, Provisorien und Umschaltungen in Betriebspausen in die Offerte – zusammen mit der Aussage, wann welche Anlage still steht. Zur Verfügbarkeit im Betrieb: Serviceabo und Kundendienst an 365 Tagen im Jahr unter 071 858 20 15.
  • Lebensmittelrecht

    In Verarbeitung und Verkauf von Lebensmitteln kommen die Anforderungen des Lebensmittelrechts hinzu – Selbstkontrolle nach HACCP-Grundsätzen, Temperaturüberwachung und Dokumentation. Für die Gebäudetechnik heisst das: reinigbare Oberflächen, aufgezeichnete Temperaturen, Alarmierung bei Abweichungen und ein Kundendienst, der nicht erst am nächsten Werktag kommt.
  • Kältemittel

    Die Kältemittelvorschriften des Bundes treffen die Betreiberin der Anlage: Meldung und Wartungsheft ab mehr als 3 kg Kältemittel, regelmässige Dichtigkeitskontrollen und fachgerechte Entsorgung. Wir übernehmen Kontrollen und Dokumentation. Details im Ratgeber Gewerbekälte und Kältemittelpflichten.

Welche Gewerbe- und Industriebauten hat die Fürer AG ausgeführt?

Die folgenden Objekte sind publiziert. Bei allen war die Fürer AG an der Gebäudetechnik beteiligt; der genaue Leistungsumfang wird auf der Projektseite ausgewiesen, sobald er dokumentiert und freigegeben ist.

ObjektOrtNutzungsartProjektseite
IKEA St.GallenSt.GallenEinrichtungshaus, NeubauZum Projekt
Migros St.Gallen-BruggenSt.GallenDetailhandel, NeubauZum Projekt
Abacus Research AGWittenbach SGSoftware-Firmensitz, NeubauZum Projekt
Beerencenter Tobi Seeobst AGEgnach TGLebensmittelverarbeitung, NeubauZum Projekt
Produktionshalle StarragHeckert AGRorschacherberg SGWerkzeugmaschinenbau, NeubauZum Projekt
Berhalter AG, Werkzeug- und MaschinenbauWidnau SGBetriebserweiterungZum Projekt
Scheitlin Paper AGNiederuzwil SGBüro- und Logistikgebäude, NeubauZum Projekt
Stürm AG, StahlhandelRegion St.GallenStahlhandel, NeubauZum Projekt
Bauhandel ArbonArbon TGBaustoffhandelZum Projekt
Hirsch Automobile AGRegion St.GallenAutohaus, NeubauZum Projekt

Drei Objekte zeigen die Bandbreite besonders deutlich. IKEA St.Gallen ist ein Verkaufsbau mit grossen zusammenhängenden Flächen, hohem Publikumsaufkommen und entsprechend hohen Luftmengen. Das Beerencenter der Tobi Seeobst AG in Egnach steht für Lebensmittelverarbeitung mit durchgehender Kältekette. Die Produktionshalle der StarragHeckert AG steht für den Werkzeugmaschinenbau, in dem Temperaturstabilität eine Frage der Fertigungsgenauigkeit ist.

Für welche Unternehmen ist das relevant?

Für Betriebe, die einen Neubau, eine Erweiterung oder eine Sanierung planen und einen Ausführenden suchen, der alle fünf Gewerke abdeckt und die Anlage anschliessend betreut. Für Generalunternehmer und Totalunternehmer, die einen HLKS-Partner mit Kapazität für Objekte dieser Grössenordnung brauchen: Rollen, Terminverhalten und Übergabe stehen unter Für Bauherrschaften.

Ein Hinweis zur Auswahl der Vergleichsobjekte: Massgebend ist selten die Branche, sondern das technische Profil. Wer eine Kühlhalle plant, findet in einem Detailhandelsobjekt mehr Vergleichbares als im Bürobau derselben Branche.

Häufige Fragen

Ja. Kältetechnik ist eines der fünf Gewerke der Fürer AG und umfasst Gewerbe- und Prozesskälte, nicht nur Komfortkühlung. Welche Anlagenart im Einzelfall sinnvoll ist – direkt verdampfend oder mit Kälteträger, mit oder ohne Wärmerückgewinnung –, ergibt sich aus Prozess, Temperaturniveau und Betriebszeiten. Siehe Kältetechnik.

Idealerweise gar nicht. Bei Umbauten im laufenden Betrieb wird die Anlage so etappiert, dass Umschaltungen in Betriebspausen, an Wochenenden oder in Betriebsferien fallen; wo nötig übernehmen Provisorien Wärme, Kälte oder Lüftung. Der Terminplan ist Teil der Offerte und wird mit der Betriebsleitung abgestimmt, bevor der erste Schnitt erfolgt.

Die Betreiberin der Anlage. Ab mehr als 3 kg Kältemittel sind Meldung und Wartungsheft Pflicht, dazu kommen regelmässige Dichtigkeitskontrollen und die fachgerechte Entsorgung. Die Fürer AG führt die Kontrollen aus und dokumentiert sie; die rechtliche Verantwortung bleibt beim Unternehmen. Details im Ratgeber Gewerbekälte und Kältemittelpflichten.

In Gewerbe und Industrie fast immer, weil Abwärme dort ganzjährig und in relevanter Menge anfällt. Ob sie sich rechnet, hängt vom Temperaturniveau der Abwärme, vom gleichzeitigen Wärmebedarf und von den Leitungswegen ab. Eine belastbare Aussage liefert erst die Berechnung mit den Betriebsdaten des Objekts – pauschale Einsparzusagen in Prozent sind unseriös. Für einen Neubau, eine Erweiterung oder eine Sanierung nennt die Fürer AG die passenden Vergleichsobjekte und klärt den Ablauf im laufenden Betrieb. Telefon 071 858 20 10 oder Offerte anfragen.

Ihr Vorhaben in guten Händen

Beschreiben Sie kurz, worum es geht – wir melden uns werktags innert eines Arbeitstages.

Offerte anfragen

Zuletzt geprüft am