Auf einen Blick

  • Erneuerbare Wärmeerzeugung als Regelfall: Wärmepumpen, Holzfeuerungen, Solarthermie, Fernwärme
  • Wärmerückgewinnung aus Kälte- und Lüftungsanlagen
  • Projektleiterfahrzeuge elektrisch: geladen mit 100 Prozent Ökostrom
  • Eigener Standort Mörschwil: Minergie-zertifiziertes Plus-Energie-Gebäude mit Erdsonden-Wärmepumpe und 102 kWp Photovoltaik

Wo Nachhaltigkeit wirklich entsteht

Der grösste Beitrag der Fürer AG entsteht nicht am eigenen Standort, sondern in den Anlagen, die sie bei Kundinnen und Kunden baut. Ein einzelner Heizungsersatz von Öl auf Wärmepumpe verschiebt den Energieverbrauch eines Gebäudes über eine Anlagenlebensdauer von mindestens 20 Jahren; der Fuhrpark eines Gebäudetechnikbetriebs bewegt sich in einer anderen Grössenordnung.

Das ist keine Ausrede, sondern eine Frage der Priorität. Deshalb steht am Anfang jedes Projekts die Systemfrage – Wärmequelle, Temperaturniveau, Wärmerückgewinnung – und nicht die Gerätewahl. Wie das abläuft, steht unter Beratung und Planung.

Was in den Anlagen der Kundschaft zählt

Fünf Grundsätze, die jedes Projekt der Fürer AG prägen – vom Wärmeerzeuger bis zum Betonkern.

  • Erneuerbare Wärmeerzeugung

    Wärmepumpe, Holz, Fernwärme statt Öl und Gas

    Wärmepumpen mit Aussenluft, Erdsonde oder Wasser, Holzfeuerungen und Fernwärmeanschlüsse. Das Energiegesetz des Kantons St.Gallen verlangt beim Heizungsersatz 10 Prozent weniger fossile Energie; die Fürer AG plant in der Regel vollständig erneuerbare Lösungen.

  • Tiefe Vorlauftemperaturen

    Rund 2 bis 3 Prozent weniger Strom je Grad

    Je kleiner der Temperaturhub zwischen Wärmequelle und Vorlauf, desto weniger Verdichterarbeit ist nötig. Die Energieetikette unterscheidet Auslegungstemperaturen von 55 °C und 35 °C; die Fürer AG legt Anlagen auf das tiefe Niveau aus und erreicht im witterungsgeführten Teillastbetrieb Betriebspunkte bis hinunter zu 26 °C Vorlauf. Im Bestand heisst das oft: einzelne unterdimensionierte Heizkörper ersetzen statt Komplettumbau.

  • Wärmerückgewinnung

    Abwärme nutzen statt abführen

    Bei Kälteanlagen fällt Abwärme an, die sich für Warmwasser oder Heizung nutzen lässt. Bei Lüftungsanlagen ist sie Stand der Technik; die Lüftungsnorm hat dafür neue Kenngrössen eingeführt.

  • Photovoltaik und Minergie

    Eigenstrom kombiniert mit Wärmepumpe

    PV-Anlagen für den Eigenverbrauch, kombiniert mit Wärmepumpe und Speicher; im Neubau verlangt das kantonale Recht mindestens 10 W/m² Eigenstromerzeugung, gedeckelt bei 30 kWp. Die Fürer AG realisiert zudem Gebäudetechnik in Bauten nach MINERGIE und Minergie-P.

  • Thermoaktive Bauteilsysteme

    Bis 44 Prozent tiefere Energiekosten

    Die Betondecken eines Gebäudes werden über eingelegte Leitungen selbst zum Wärme- und Kältespeicher. Das senkt die Energiekosten um bis zu 44 Prozent, bei bis zu 20 Prozent tieferen Investitionskosten. Die Fürer AG plant und baut diese Systeme selbst.

Corporate Social Responsibility: ecological – economical – social

Die Fürer AG trägt Verantwortung, wenn es um eine lebenswerte Zukunft geht – und ist überzeugt, dass sich Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit nicht ausschliessen. Das Wohl künftiger Generationen lässt sich am besten sichern, wenn sich Nachhaltigkeit auch rechnet.

Eine nachhaltige, am Menschen orientierte Unternehmensentwicklung steht deshalb im Mittelpunkt: Werte schaffen für die Kundschaft, für die Mitarbeitenden und für das Unternehmen. Was das ökologisch, wirtschaftlich und sozial heisst, steht auf dieser Seite – vom eigenen Betriebsgebäude bis zum Engagement in der Region.

Bibliothekssaal mit Holzeinbauten – ein von der Fürer AG gebäudetechnisch ausgerüstetes Projekt
Gebäudetechnik aus einer Hand: geplant, gebaut und unterhalten von der Fürer AG.

Energiebilanz unseres Firmensitzes

Bezug 46’449 kWh, Eigenproduktion 82’200 kWh im Jahr 2022 – das Gebäude erzeugt rund doppelt so viel Strom, wie es bezieht.

Diagramm der Energiebilanz des Firmensitzes der Fürer AG in Mörschwil
Energiebilanz des Firmensitzes an der Haltelhusstrasse 3 in Mörschwil.

Material, Kältemittel und Lebensdauer

Kältemittel. Kältemittel gehören zu den umweltrelevantesten Stoffen der Gebäudetechnik. Die Kältemittelvorschriften des Bundes regeln Meldung, Wartungsheft, Dichtigkeitskontrollen und Entsorgung. Die Fürer AG entsorgt Kältemittel nach diesen Vorgaben und dokumentiert die Rückgewinnung.

Rückbau und Wiederverwendung. Beim Ersatz einer Anlage fallen Kessel, Tanks, Rohre und Dämmung an; Metalle gehen in die stoffliche Verwertung. Wo Komponenten in gutem Zustand sind, prüft die Fürer AG die Wiederverwendung – zugleich der günstigere Weg.

Lebensdauer statt Ersatzzyklus. Eine Wärmepumpe erreicht mindestens 20 Jahre, eine Erdsonde rund 50 Jahre – vorausgesetzt, die Anlage ist richtig ausgelegt und wird regelmässig unterhalten.

Verantwortung gegenüber Menschen und Region

  • Ausbildung

    Lehrbetrieb in der Gebäudetechnik

    Die Fürer AG bildet Lernende in der Gebäudetechnik aus und beteiligt sich am Lehrstellenforum Bodensee. Einzelne Vergabestellen gewichten die Ausbildungsleistung als Zuschlagskriterium.

  • Regionale Verankerung

    Gewerbeverein Mörschwil, Gewerbe Region Rorschach

    Die Fürer AG ist aktives Mitglied im Gewerbeverein Mörschwil und Mitglied bei Gewerbe Region Rorschach. Beide Organisationen tragen das lokale Gewerbe und die Berufsbildung mit.

  • Arbeitsbedingungen

    Gesamtarbeitsvertrag 2025–2028

    Für die Berufe Sanitär, Heizung, Lüftung und Spengler gilt der Gesamtarbeitsvertrag der Schweizerischen Gebäudetechnikbranche 2025–2028, allgemeinverbindlich erklärt seit dem 1. Juni 2025 und damit auch im Kanton St.Gallen verbindlich – kontrolliert durch die Paritätische Landeskommission Gebäudetechnik.

Sponsoring und gesellschaftliches Engagement

Die Fürer AG übernimmt gesellschaftliche Verantwortung: für die «Stiftung Solidarität mit der Welt» ebenso wie für Vereine aus der Region, die junge Menschen fördern. Auf der Kinder-Baustelle in Rorschach lernen Kinder das Bauen kennen – mit haptischer Erfahrung, Feinmotorik und dem Austausch untereinander.

Häufige Fragen

Die Anlagen, die er baut. Ein Heizungsersatz von fossil auf erneuerbar verändert den Energieverbrauch eines Gebäudes für zwanzig Jahre und länger. Interne Massnahmen wie Fahrzeugflotte oder Abfalltrennung sind richtig, bewegen aber eine kleinere Grössenordnung. Entscheidend ist die Planungsqualität.

Der Schwerpunkt liegt auf erneuerbaren Systemen. Es gibt Situationen, in denen ein fossiler Anteil sachlich begründet ist – etwa eine bivalente Lösung nach Standardlösung 10 des kantonalen Energiegesetzes mit erneuerbarem Grundlasterzeuger und fossiler Spitzenlast. Solche Fälle werden mit der Bauherrschaft offen durchgerechnet, statt sie aus Prinzip auszuschliessen.

Ja. Die Fürer AG ist als Minergie-Fachpartnerin anerkannt. Die Fürer AG realisiert Gebäudetechnik in Bauten nach MINERGIE und Minergie-P; der Fachpartnerstatus ist davon zu unterscheiden. Er ist eine formelle Registrierung bei Minergie Schweiz mit eigenen Voraussetzungen und eigener Jahresgebühr. Der Stand steht auf der Seite Qualität und Zertifizierungen.

Nach den Kältemittelvorschriften des Bundes. Kältemittel werden bei Servicearbeiten und beim Rückbau abgesaugt, in zugelassenen Behältern gesammelt und über anerkannte Stellen verwertet oder vernichtet. Der Vorgang wird dokumentiert und gehört bei meldepflichtigen Anlagen ins Wartungsheft. Der Umgang setzt eine Fachbewilligung voraus – unsere Kältetechniker haben sie.

Ja. Seit der Revision des Beschaffungsrechts geht der Zuschlag an das «vorteilhafteste Angebot»; das Vergaberecht nennt Nachhaltigkeit und Lebenszykluskosten ausdrücklich als mögliche Zuschlagskriterien. Der Preis allein ist nur bei standardisierten Leistungen zulässig. Für Anbietende heisst das: Nachhaltigkeit muss belegbar sein. Für ein Projekt mit klaren Nachhaltigkeitszielen: 071 858 20 10 oder Offerte anfragen.

Verantwortung in drei Dimensionen: ökologisch bei den gebauten Anlagen und im eigenen Betrieb, wirtschaftlich durch Lösungen, die sich für die Bauherrschaft rechnen, und sozial gegenüber Mitarbeitenden, Lernenden und der Region.

Ja. Das Minergie-zertifizierte Gebäude an der Haltelhusstrasse 3 in Mörschwil produziert rund doppelt so viel Energie, wie es verbraucht: 2022 standen einem Bezug von 46'449 kWh eine Eigenproduktion von 82'200 kWh gegenüber. Geheizt und gekühlt wird über ein Erdsondenfeld.

408 Module mit einer Gesamtleistung von 102 kWp, in Betrieb seit 2014. Die Ost-West-Aufständerung mit 15 Grad Neigung sorgt für eine flache Produktionskurve über den ganzen Tag.

Die Betondecken eines Gebäudes werden über eingelegte Leitungen selbst zum Wärme- und Kältespeicher. Das senkt die Energiekosten um bis zu 44 Prozent, bei bis zu 20 Prozent tieferen Investitionskosten. Die Fürer AG plant und baut diese Systeme selbst.

Die Stiftung Solidarität mit der Welt, die Kinder-Baustelle in Rorschach und den Verein Mamadou et Bineta sowie den FC Rorschach-Goldach, die Leichtathletikgruppe Gossau und die Eisarena Rorschach.

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