Kälteanlagen und Gewerbekälte in St.Gallen und der Ostschweiz
In der Gastronomie, in Bäckerei und Metzgerei, im Detailhandel, in der Lebensmittelverarbeitung oder im Serverraum: Wenn die Kühlung ausfällt, wird es teuer. Wir planen, bauen und betreuen Kälteanlagen, die zuverlässig laufen – mit natürlichen Kältemitteln und einer Überwachung, die Sie warnt, bevor Ware Schaden nimmt.
Und weil wir auch Heizung und Sanitär bauen, nutzen wir die Abwärme Ihrer Kälteanlage für Warmwasser und Heizung. So wird aus der Kältemaschine ein Teil Ihrer Energieversorgung.
Auf einen Blick
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Für jeden Betrieb – von der Gastroküche bis zur Prozesskälte in der Industrie
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Natürliche Kältemittel – CO₂, Propan oder Ammoniak, passend zu Leistung und Standort
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Abwärme nutzen – für Warmwasser und Heizung statt ins Freie
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Kundendienst an 365 Tagen – 071 858 20 15, mit Fernüberwachung gegen Warenschaden
Die passende Kälte für Ihren Betrieb
Jede Branche stellt andere Anforderungen an Temperatur, Hygiene und Ausfallsicherheit. Wir legen Ihre Anlage nach Ihrem Betriebsablauf aus:
| Segment | Typische Anlagen | Worauf es ankommt |
|---|---|---|
| Gastronomie und Hotellerie | Kühl- und Tiefkühlzellen, Kühltische, Getränkekühlung | Enge Platzverhältnisse, Geräuscharmut nahe am Gastbereich, Abwärme aus der Küche wegführen |
| Bäckerei und Metzgerei | Gärunterbrechung, Schockfroster, Reifekammern, Verkaufskühlung | Temperatur und Feuchte geregelt, stark schwankende Tageslast; Feuchtefehler schaden schneller als Temperaturfehler |
| Detailhandel | Kühlmöbel, Verbundanlagen, Tiefkühlräume | Energieverbrauch, Nachtabdeckung, Zentralisierung auf eine Verbundanlage, die das Gebäude beheizt |
| Lebensmittelverarbeitung | Produktions-, Lager- und Transportkälte | Lückenlose Temperaturaufzeichnung, Reinigbarkeit, Trennung von Produktion und Technik |
| Industrie und Prozesskälte | Maschinenkühlung, Rückkühlwerke, Kaltwassersätze | Ganzjahresverfügbarkeit, freie Kühlung im Winter, konstant anfallende Abwärme |
| Rechenzentren und Serverräume | Präzisionsklima, Kaltwassersätze, freie Kühlung | Kühllast ohne Nachtabsenkung, Redundanz (n+1), Kalt-/Warmgangtrennung, Alarmierung an den IT-Pikett |
| Spitäler, Heime und Labore | Medikamenten- und Probenkühlung, Küchenkälte | Enge Toleranzbänder, Dokumentation, Arbeiten im laufenden Betrieb |
Natürliche Kältemittel
Klimaschädliche Kältemittel werden schrittweise ersetzt. Die natürlichen Alternativen sind zukunftssicher, haben aber je eigene Anforderungen an Aufstellung und Sicherheit:
| Kältemittel | Typischer Einsatz | Folgen für Aufstellung und Sicherheit |
|---|---|---|
| R744 (CO₂) | Detailhandel, Verbundanlagen, Tiefkühlung, Wärmerückgewinnung | Sehr hohe Betriebsdrücke: Rohrleitungen, Armaturen, Verdichter entsprechend auslegen, Stillstandsdruck absichern. Hohe Rückgewinnungstemperaturen |
| R290 (Propan) | Steckerfertige Geräte, Kühlzellen, kleinere Kaltwassersätze | Brennbar: Füllmenge je Kreislauf, Aufstellungsort, Lüftung, Gaswarnung und Zonenkonzept klären |
| R717 (Ammoniak) | Industrie- und Prozesskälte, grosse Lebensmittelbetriebe | Giftig: eigener Maschinenraum mit Lüftung, Gaswarnanlage, Notaus und Fluchtwegen. Sehr effizient bei grosser Leistung |
Ihre bestehende Anlage mit älterem Kältemittel muss nicht sofort ersetzt werden. Wir machen eine Bestandsaufnahme und legen mit Ihnen einen sinnvollen Zeitpunkt für den Ersatz fest – idealerweise zusammen mit einer ohnehin anstehenden Sanierung.
Abwärme gehört nicht ins Freie
Jede Kälteanlage erzeugt Wärme – mehr, als sie an Kälte liefert. Wir nutzen sie für Warmwasser, Heizung und Verkaufsflächen. Besonders lohnt sich das in Gastronomie, Metzgerei, Hotellerie und Heimen mit ganzjährigem Warmwasserbedarf; im Detailhandel heizt die Kälteanlage oft das ganze Gebäude. CO₂-Anlagen eignen sich besonders, weil sie hohe Temperaturen liefern.
Dafür planen wir Kälte, Heizung und Sanitär gemeinsam. Für grosse Wärmeerzeuger gibt es bis Ende 2026 einen erhöhten Förderbeitrag – mehr unter Zahlen und Förderung.
Sicher im Betrieb
Damit Sie sich auf Ihr Geschäft konzentrieren können, kümmern wir uns um Pflichten und Sicherheit.
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Meldung und Wartungsheft
Ab mehr als 3 kg Kältemittel braucht es Meldung, Wartungsheft und regelmässige Dichtigkeitskontrollen. Wir führen das für Sie – Arbeiten am Kältekreislauf übernehmen ausschliesslich unsere Fachpersonen mit Fachbewilligung. -
Fernüberwachung
Fühler, laufende Aufzeichnung und eine Alarmierung aufs Mobiltelefon – statt einer Lampe im Technikraum. Die Daten dienen zugleich als Nachweis für die Lebensmittelkontrolle. -
Notfallplan und Kundendienst
Ein Notkühlplan, eine Ersatzteilstrategie und ein Serviceabo mit vertraglich vereinbarter Reaktionszeit, abgestimmt auf Ihr Ausfallrisiko.
So läuft Ihr Kälteprojekt ab
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Erstgespräch
Nutzung, Ware, Temperaturen, Betriebszeiten und was ein Ausfall für Sie bedeuten würde.
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Begehung
Bei bestehenden Anlagen: Kältemittel, Füllmenge, Alter, Zustand, Wartungsheft, Platz und Stromreserven.
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Konzept
Kältemittel, Anlagenaufbau, Abwärmenutzung, Sicherheit und Überwachung.
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Offerte
Mit klarem Leistungsverzeichnis und sauberer Abgrenzung zu den anderen Gewerken.
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Ausführung
Montage, Leitungen, Anschluss, Dichtheitsprüfung und Befüllung – im laufenden Betrieb etappiert.
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Inbetriebnahme
Einregulierung, Alarmtest und Einführung für Ihr Personal.
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Übergabe
Dokumentation, Wartungsheft und auf Wunsch der Übergang ins Serviceabo.
Was kostet eine gewerbliche Kälteanlage?
Eine Kühlzelle für ein Restaurant und eine Verbundanlage für eine Filiale trennen Welten – eine Pauschalzahl wäre unseriös. Den Preis bestimmen Kälteleistung und Temperatur, die Anzahl Kältekreise, das Kältemittel, der Umfang der Wärmerückgewinnung, die Redundanz sowie Bau-, Elektro- und Regelungsarbeiten.
Über die Lebensdauer ist der Strom der grösste Posten. Eine Anlage mit Abwärmenutzung und geregelten Verdichtern kostet in der Anschaffung etwas mehr und spart im Betrieb deutlich. Unsere Offerte weist alles transparent aus – auch die Abgrenzung zu den anderen Gewerken, wo sonst oft Nachträge entstehen.
Kälteprojekte aus der Region
Vom Einrichtungshaus über den Lebensmittelbetrieb bis zur Maschinenkühlung – eine Auswahl unserer Anlagen.
Mehr dazu im Ratgeber
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Gewerbekälte und Kältemittel
Pflichten, Kältemittel und Wärmerückgewinnung im Detail.
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Sanierung im laufenden Betrieb
Etappiert erneuern in Verkauf und Produktion.
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Fördergelder in der Ostschweiz
Die Förderbeiträge der Ostschweizer Kantone im Vergleich.
Ihre Ansprechpersonen
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Ralf Metzger
Abteilungsleiter Heizung und Kälte; Projektleiter Heizung und Kälte
Projektleiter Heizung
Gebäudetechnikplaner EFZ -
Mike Riedl
Serviceleiter
Chefmonteur Lüftung EFZ
Lufthygiene-Inspektor nach VDI 6022 Kategorie A
Fachbewilligung Kältemittel, Lehrlingsausbildner
Häufige Fragen
Ab mehr als 3 kg Kältemittel. Dann braucht es zusätzlich ein Wartungsheft und regelmässige Dichtigkeitskontrollen; Arbeiten am Kältekreislauf dürfen nur Fachpersonen mit Bewilligung ausführen. Wir übernehmen Meldung, Kontrollen und Dokumentation für Sie.
Nein. Bestehende Anlagen dürfen weiterlaufen, wenn sie ordnungsgemäss gewartet werden. Wir machen eine Bestandsaufnahme und planen den Ersatz so, dass er zu Ihren Investitionen passt.
Das hängt von Leistung, Temperatur und Aufstellungsort ab. CO₂ passt zum Detailhandel und zur Wärmerückgewinnung, Propan zu kleineren Anlagen und Kühlzellen, Ammoniak zu grossen Industrieanlagen mit eigenem Maschinenraum. Wir empfehlen, was zu Ihrem Betrieb passt.
Meistens ja – vor allem, wenn Sie das ganze Jahr Warmwasser brauchen, etwa in Gastronomie, Metzgerei, Hotellerie, Heimen oder Produktion. Wichtig ist, das Konzept früh festzulegen, weil eine spätere Einbindung aufwendig wird.
Unser Kundendienst ist unter 071 858 20 15 an 365 Tagen im Jahr erreichbar. Mit einem Serviceabo vereinbaren wir eine Reaktionszeit, die zu Ihrem Ausfallrisiko passt. Mit Fernüberwachung erfahren wir von einer Abweichung, bevor Ihre Ware betroffen ist.
Sie als Betrieb – sie gehört zur Selbstkontrolle nach Lebensmittelrecht. Wir liefern die Technik dafür: Fühler, laufende Aufzeichnung, Grenzwerte und Alarmierung, mit Daten, die Sie jederzeit exportieren können.
Eine eigene Förderung für Kälte gibt es nicht. Wird die Abwärme aber für die Heizung genutzt, profitieren grosse Wärmeerzeuger bis Ende 2026 von einem Zuschlag von 30 Prozent; für Nichtwohnbauten wird zudem ein Modernisierungskonzept mit CHF 8'000 (plus CHF 5'000 Umsetzungsanreiz) gefördert. Das Gesuch muss vor Baubeginn eingereicht sein.
Ihr Vorhaben in guten Händen
Mit einer neuen Kälteanlage entscheiden Sie auch über die Wärmeversorgung Ihres Gebäudes. Wir nehmen beides in einer Begehung auf und offerieren klar abgegrenzt. Anfragen unter 071 858 20 10, Störungen unter 071 858 20 15.
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