Korrosionsschutz für Heizungsanlagen in der Ostschweiz
Das Heizungswasser berührt jedes Bauteil Ihrer Heizung – und entscheidet, ob es schützt oder angreift. Ungeeignetes Wasser führt zu Rost, Kalk und Schlamm. Das geschieht langsam und unbemerkt, denn die Heizung liefert ja weiterhin Wärme.
Wir analysieren Ihr Heizungswasser, bereiten es auf, spülen verschlammte Anlagen und dokumentieren die Werte. So bleibt Ihre Heizung effizient, und die Garantie Ihrer Geräte ist gesichert.
Auf einen Blick
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Zuerst messen – behandelt wird nur, was die Analyse zeigt
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Besonders wichtig bei Wärmepumpen und Fussbodenheizungen
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Dokumentierte Werte – Ihr Nachweis im Garantiefall
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Beim Heizungsersatz immer mitprüfen
Woran Sie schlechtes Heizungswasser erkennen
Rost und Schlamm kosten zuerst Effizienz, dann Bauteile. Diese Anzeichen sollten Sie ernst nehmen – und vor der nächsten Reparatur das Wasser prüfen lassen.
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Höherer Verbrauch
Ablagerungen wirken wie eine Dämmschicht. Die Heizung muss höher fahren – bei einer Wärmepumpe direkt sichtbar am Stromverbrauch. -
Kalte Zonen
Schlamm setzt sich in Wärmetauschern, Bodenheizungskreisen und Verteilern ab. Einzelne Räume werden nicht mehr richtig warm. -
Defekte Pumpen und Ventile
Moderne Pumpen und Thermostatventile reagieren empfindlich auf Partikel. Oft ist nicht das Bauteil schuld, sondern das Wasser. -
Undichte Stellen
Rost kann Stahlteile durchlöchern – im ungünstigsten Fall tritt Wasser im Boden aus.
Wie es zu Korrosion kommt
Meist beginnt es beim Befüllen: Mit unbehandeltem Leitungswasser gelangen Sauerstoff, Kalk und Salz ins System. Weitere Ursachen sind ältere Kunststoffrohre, die Sauerstoff durchlassen, ein zu tiefer Anlagendruck oder ein defektes Ausdehnungsgefäss. Dazu kommen gemischte Werkstoffe – Stahl, Kupfer, Aluminium und Kunststoff im selben Kreislauf.
Bei der Analyse messen wir, was über Rost und Kalk entscheidet: Leitfähigkeit, pH-Wert, Härte, Sauerstoff, Trübung und Partikel, dazu Anlagendruck und Werkstoffe. Massgebend für die Zielwerte sind die Vorgaben Ihres Geräteherstellers – an ihnen hängt die Garantie.
Entsalzen, enthärten oder schützen?
Welcher Weg der richtige ist, entscheidet der Befund – nicht das Produkt.
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Entsalzung
Die gründlichste Lösung.
Dem Füllwasser werden die gelösten Salze weitgehend entzogen. Das Wasser greift kaum noch an, und es bildet sich kein Kalk. Der bevorzugte Weg bei Wärmepumpen und gemischten Werkstoffen.
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Enthärtung
Schutz vor Kalk.
Die Kalkbildner werden entfernt, der Salzgehalt bleibt. Das verhindert Ablagerungen, schützt aber weniger stark vor Korrosion.
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Schutzzusätze
Die Ergänzung.
Zusätze bilden eine Schutzschicht oder binden Sauerstoff. Sie ersetzen kein geeignetes Füllwasser und müssen regelmässig kontrolliert werden.
In der Praxis wirkt meist ein Bündel: Sauerstoffeintrag beheben, spülen, aufbereitetes Wasser einfüllen und einen Schlammabscheider setzen.
Warum Wärmepumpen besonders empfindlich sind
Wärmepumpen und Fussbodenheizungen arbeiten mit tiefen Temperaturen und engen Querschnitten. Schon eine dünne Schicht im Wärmetauscher verschlechtert die Wärmeübertragung – die Wärmepumpe muss mit höherer Temperatur laufen und braucht pro Grad rund 2 bis 3 Prozent mehr Strom.
In der Fussbodenheizung setzt sich Schlamm in einzelnen Kreisen ab. Die Rohre im Boden lassen sich nicht ersetzen, nur spülen. Deshalb gehört die Wasserqualität bei jedem Heizungsersatz dazu: Sonst wandert der Schlamm aus Jahrzehnten direkt in die neue Wärmepumpe.
So bringen wir Ihre Anlage wieder in Form
Eine verschlammte Anlage wird gespült, nicht ersetzt.
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Befund
Wasseranalyse, Sichtprüfung, Druckverhalten und Nachfüllmengen.
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Ursache beheben
Sauerstoffeintrag, Anlagendruck, Ausdehnungsgefäss und Undichtigkeiten.
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Spülen
Verteilnetz und Heizkreise, wenn nötig Kreis für Kreis mit erhöhter Strömung.
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Neu befüllen
Mit aufbereitetem Wasser, wo sinnvoll mit Schutzzusatz.
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Schutz ergänzen
Schlamm- und Magnetitabscheider, Entlüftung, Nachfüllstation.
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Dokumentieren
Ausgangswerte, Massnahmen und Endwerte – Ihr Nachweis gegenüber dem Hersteller.
Was kostet die Wasseraufbereitung?
Den Preis bestimmen Wassermenge und Zustand der Anlage, nicht die Grösse des Gebäudes. Eine Analyse ist eine überschaubare Einzelleistung; eine Spülung mit Neubefüllung ist aufwendiger. Weitere Faktoren sind die Zugänglichkeit der Verteiler, der Grad der Verschlammung und zusätzliche Bauteile wie Schlammabscheider oder Nachfüllstation.
Zum Vergleich: Der Ersatz eines beschädigten Wärmetauschers kostet ein Vielfaches. Wir offerieren nur, was die Analyse tatsächlich verlangt – und führen die Werte bei jeder Wartung nach.
Mehr dazu im Ratgeber
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Heizungsersatz im Kanton St.Gallen
Der Weg zur neuen Heizung im Kanton St.Gallen.
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Wärmepumpe im Altbau
Wärmepumpe auch mit Heizkörpern.
Ihre Ansprechperson
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Ralf Metzger
Abteilungsleiter Heizung und Kälte; Projektleiter Heizung und Kälte
Projektleiter Heizung
Gebäudetechnikplaner EFZ -
Mike Riedl
Serviceleiter
Chefmonteur Lüftung EFZ
Lufthygiene-Inspektor nach VDI 6022 Kategorie A
Fachbewilligung Kältemittel, Lehrlingsausbildner
Häufige Fragen
Typisch sind einzelne kalte Heizkreise, wiederholt defekte Pumpen oder Ventile, ein steigender Stromverbrauch der Wärmepumpe, häufiges Nachfüllen und trübes Wasser beim Entlüften. Diese Zeichen können auch andere Ursachen haben – Gewissheit bringt die Analyse.
Nur, wenn der Hersteller es für Ihre Anlage zulässt. Bei modernen Geräten und besonders bei Wärmepumpen ist unbehandeltes Leitungswasser oft nicht erlaubt. Sinnvoll sind eine Nachfüllstation mit Aufbereitung und ein Protokoll jeder Nachfüllung.
Die Enthärtung entfernt die Kalkbildner, der Salzgehalt bleibt. Die Entsalzung entfernt die gelösten Salze weitgehend und schützt damit auch vor Korrosion. Bei Wärmepumpen und gemischten Werkstoffen ist sie in der Regel der richtige Weg.
Meistens ja. Wir spülen die Kreise einzeln mit erhöhter Strömung, befüllen mit aufbereitetem Wasser und schützen die Anlage mit einem Schlammabscheider. Wichtig ist, zuerst die Ursache zu beheben – sonst verschlammt die Anlage wieder.
Ja, das ist der beste Zeitpunkt. Die neue Heizung kommt an ein bestehendes Leitungsnetz mit Schlamm aus Jahrzehnten. Ohne Spülung landet er im neuen Wärmetauscher – mit Folgen für Effizienz, Lebensdauer und Garantie.
Bei der Inbetriebnahme, nach grösseren Nachfüllungen oder Änderungen an der Anlage und im Rahmen der Wartung. Halten Sie jede Nachfüllung mit Datum und Menge fest – sonst fehlt später der Nachweis.
Ihr Vorhaben in guten Händen
Wir analysieren Ihr Heizungswasser, vergleichen die Werte mit den Herstellervorgaben und offerieren nur, was wirklich nötig ist. Telefon 071 858 20 10.
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